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Vertragsnaturschutz in Nordrhein-Westfalen


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Vertragsnaturschutz in Nordrhein-Westfalen


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Prof. Dr. W. Schumacher

Vom Pilotprojekt zum Kulturlandschaftsprogramm NRW

Bilanz - 20 Jahre Vertragsnaturschutz

Von den Anfängen des Vertragsnaturschutzes in NRW vor rund 30 Jahren mit dem Modellvorhaben "Herbizidfreie Ackerrandstreifen" über das Pilotprojekt "Biotoppflege durch Landwirte" und die ersten Naturschutzprogramme bis hin zum heutigen NRW-Kulturlandschaftsprogramm hat sich die Strategie "Naturschutz durch Nutzung" für die Offenlandbiotope der Kulturlandschaft bewährt. Am Beispiel der Eifel wird gezeigt, dass zahlreiche Rote-Liste-Arten der Wiesen, Weiden, Magerrasen und Heiden in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen haben. Gleiches gilt für Kennarten und Magerkeitszeiger des Grünlandes. Die Gründe hierfür lassen sich eindeutig auf den kontinuierlichen, z.T. jahrzehntelangen Vertragsnaturschutz mit Landwirten zurückführen, meist in Kombination mit Extensivierung, Renaturierung und Restitution. Im Hinblick auf die Erhaltung und Förderung der naturraumtypischen Biodiversität ist in der Eifel, teilweise auch in anderen Landschaften von NRW die Trendumkehr gelungen.

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 Vom Pilotprojekt zum Kulturlandschaftsprogramm (Naturschutzmitteilungen 1/2007, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW)